Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die niederländischen Schulen im herzoglichen Museum zu Braunschweig
Person:
Riegel, Herman Herzogliches Museum <Braunschweig>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1210269
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Die v] 
ämische Schule: 
Meulener. 
Cornelis de Bael 
ieur d. 
grün-bräunlicher Ton vorherrscht, etwas einförmig. Hier steht 
der Künstler noch unter der Nachwirkung der älteren vlämischen 
Schule, und obwohl er, wie die Behandlung des Baumschlags 
lehrt, nicht unbeeinflusst von Rubens geblieben war, so hat er 
doch im Vorgrunde das Braun, im Mittelgrunde das Grün und 
im Hintergrunde das Blau, den Hauptmassen nach, wenn auch 
gegen die älteren Werke gehalten äusserst gemildert, deutlich 
und bewusst angebracht. 
Ich will nicht unterlassen, hier noch anzumerken, dass die 
vßklzlrzclzt von Ifdclzst", in welcher Christian von Tilly am 
20 Juni 1622 geschlagen wurde und in deren Folge er sich 
nach den Niederlanden wandte, in einem Gemälde des P.S nay e rs 
(1593 bis nach 166g) zu Brüssel (N0. 443.) dargestellt sein soll, 
jedoch scheint es mir unzweifelhaft, dass der für den Herzog 
Christian gehaltene Reiter, oder sonst irgend eine der darge- 
stellten Personen, diesem Fürsten durchaus nicht gleicht. 
Cornelis 
de Baellieur der 
1 607- I 67 I . 
ältere, 
N0. 
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431. 
Elzebreclzerin 
7107 
C izristo." 
Bez. 
Cor. 
D-ßÜ-(IFJCCLIF. 
In allen Verzeichnissen seit Eberlein ist der Name des 
Meister irrig als Baellreur angegeben, indem man statt des i 
ein r setzte. In dieser unrichtigen Form kommt er danach 
auch bei Füssli und Nagler vor. 
Ueber Cornelis de Baellieur geben schon die Liggeren 
mehrfach Auskunft, doch liessen sich auch Nachrichten aus den 
Kirchenbüchern des Domes, sowie aus der„Verzarneling der graf- 
en gedenkschriften" (II. Jakobs-Kirche. S. 256.) von Antwerpen 
entnehmen. Das Lebensbild, welches hiernach sich zeichnen
        

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