Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abhandlungen und Forschungen zur niederländischen Kunstgeschichte
Person:
Riegel, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1205002
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1205218
Vowvort. 
VII 
Ferner ist noch Folgendes zu beachten: 
v wird wie im Deutschen, also nicht wie W, gesprochen: 
Van : van hochdeutsch von, 
Vfl) I vrei v frei, 
Z wird meist wie s gesprochen: 
zeldzaamheid : seldsamheid hochdeutsch 
    
Seltsamheit 
(Seltenheit), 
Süder-See. 
W wird am Schluss des Wortes 
Vokalen meist nicht ausgesprochen: 
vrouw 2 vrau hochdeutsch Frau, 
brouwer : brauer „ Brauer. 
oder 
zwischen 
Jedoch spricht man 
nieuw, nieuwe 2 niüw, niüwe 
also mit völlig hörbarem W. 
hochdeutsch 
neu? 
neue, 
Die Aussprache schwankt, wie überhaupt die nieder- 
ländische Sprache, mundartig in den Provinzen von 
Westflandern bis Friesland mannigfach. S0 z. B. spricht 
man im Westen das y oder ij nicht wie ei sondern wie 
i aus; man sagt also für Ypern nicht Eipern sondern 
Ipern. Im eigentlichen Holland herrschen bekanntlich 
die Kehllaute, so dass man dort nicht goed (gut) sondern 
chud, nicht Alkmaar sondern Alchmaar u. s. W. sagt. 
Was endlich noch die Eigennamen betrifft, so 
ist in dem Verzeichnisse A. am Schlusse des Werkes da, 
wo es besonders angemessen erschien, die Aussprache 
beigesetzt worden. Wir folgen in Deutschland dieser 
Aussprache genau, mit sehr wenigen Ausnahmen, deren 
wichtigste der Name Rubens ist; wir sprechen ihn fest- 
stehend Rubens, Während der Niederländer Rübens oder 
häufiger noch Rübbens sagt. Als Schreibweise der Eigen- 
namen wurde möglichst diejenige beibehalten, die von
        

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