Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abhandlungen und Forschungen zur niederländischen Kunstgeschichte
Person:
Riegel, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1205002
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208363
Peter 
Paul Rubens: 
Uebersicht z. 
Lebensgesch. 
Meisters. 
1  
in Whitehall; noch daselbst. Zwei der eigenhändigen 
Entwürfe in der Eremitage zu Petersburg (N0. 57213). 
Die Gemälde wurden Anfangs Oktober 1635 aus 
Antwerpen abgesandt. Die Schlusszahlung des auf 
3000 Pfd. festgesetzten Preises erfolgte am 4 Juni 1638. 
(Carpenter. S. 211l2. 218)  In Folge starker Schwärzung 
und schlechter Beleuchtung kann man gegenwärtig von 
den Bildern fast nichts mehr erkennen. 
oder 1630, kaum später. Aegidius Campus, ein aus 
Holland gebürtiger Priester, bestellt bei Rubens für 
den Altar und die Kapelle des h. Ignatius in der Je- 
suitenkirche zu Köln ein Gemälde: „Bestätigung der 
Gesellschaft Jesu durch Papst Paul III;" noch 
daselbst. 
Journ. des beaux arts. 1881. S. 44. Das Gemälde 
ist sehr verwahrlost; näheres habe ich in der Allgem. 
Zeitung, Beilage v. 11 Novb. 1881 S. 1638 mitgetheilt. 
1630. 
21 Februar. König Karl I schlägt Rubens zum Ritter, 
schenkt ihm den Degen, womit dies geschehen, ausser- 
dem auch eine Hutschnur und einen Diamantring 
im Werthe von 500 Pfd. 
Sainsbury. S. 147.  Carpenter. S. 207.  Der 
Griff und der Scheidenbeschlag des Degens, den jetzt 
der Graf A. van der Stegen in Löwen besitzt (Genard, 
Aanteekn. S.  ist bei Hasselt S. 147. und in der 
Vlaam. Sch0ol1877. S. 121 abgebildet. Das Diplom, 
welches gleichfalls sich im Besitze des Grafen van der 
Stegen befindet, ist von Reiffenberg in den Bull. de 
PAcad. royale etc. XI,2. St 21., bei Hasselt. S. 146 H. 
wie auch bei Du Mortier, Recherches sur le lieu de 
naiss. de P. P. Rubens. S. 80. („nach dem Originale") 
mitgetheilt. Es ist jedoch erst unterm 15 Dezember 
1630, wo Rubens längst England verlassen hatte, aus- 
gestellt worden. Man hat ihm dasselbe also erst nach- 
gesandt und damit, wie Gachard (Hist. pol. et diplom. 
etc. S. 187) meint, absichtlich gewartet, bis der Friede 
zwischen England und Spanien in aller Form abge- 
schlossen war. Oder sollte dieser Umstand Bedeutung
        

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