Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abhandlungen und Forschungen zur niederländischen Kunstgeschichte
Person:
Riegel, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1205002
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1208053
1607" 
1608. 
279 
16O7' 
In der National-Gallerie zu London sind allein 5 Bilder 
von Rubens, die aus Genua stammen. 
Wegen der Herausgabe der architektonischen Auf- 
nahmen der Paläste Genueüs „Palazzi di Genova" s. 
das Jahr 1622. 
4 August. Der Erzherzog Albrecht richtet von 
Brüssel aus, auf Ansuchen der Angehörigen von Rubens, 
ein Schreiben an den Herzog von Mantua mit dem 
Ersuchen, Rubens in seine Heimath zu entlassen. 
Gazette des b. arts. XXIV. (1668) S. 33rjz. 
1608 
von Anfang des Jahres. Dritter Aufenthalt in Rom. 
Wiederholung des Gemäldes für den Hauptaltar 
der Chiesa nuova in drei getrennten Stücken; noch 
daselbst. 
Baglione, Vite de" pittori etc. 1642. (Ausg. v. Neapel 1733. 
S. 247). Ueber die Gemälde in der Chiesa nuova 
(S. Maria in Valicella) liest man bei Platner und Urlichs 
(Beschreibung Rom's etc. S. 524) Folgendes: "Das Ge- 
mälde des l-lauptaltares zeigt ein Marienbild, welches 
Engel in Kindesgestalten emportragen und andre 
als Jünglinge gebildet verehren. Jenes Marienbild 
bedeckt ein andres, welches auf der Mauer gemalt ist 
und nur bei feierlichen Gelegenheiten gezeigt wird. In 
den andern beiden Gemälden  zu beiden Seiten an 
der Tribune  sind die Heiligen vorgestellt, deren Re- 
liquien unter dem l-Iauptaltar aufbewahrt werden: 
nämlich die h. Domitilla mit den H. H. Nereus 
und Achilleus, und der h. Gregorius nebst den 
H. H. Maurus und Papias." Aehnliches liest man in 
dem grösseren Werke von Platner, Bunsen u. A. "Be- 
schreibung der Stadt Rom" (III. 3. S. 395).  Man 
bezieht nun meist den ursprünglichen Auftrag und die 
Thatsachen, die aus den bezüglichen Briefen von Ru- 
bens vom 2 Dezember 1606. 9 Juni 1607, 2 und 23 Fe- 
bruar 1608 (Gaz. d. beaux arts 186718.) hervorgehen, 
irrigerweise auf diese drei Bilder, während es sich ur- 
sprünglich durchweg immer nur um ein Werk, ein 
Bild, ein Gemälde, eben das für den Hauptaltar 
handelt.
        

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