Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abhandlungen und Forschungen zur niederländischen Kunstgeschichte
Person:
Riegel, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1205002
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1207425
216 
Peter Paul 
Rubens: 
Die Grabschrift. 
nach Basan (siehe hier S. 219 ff.) mitgetheilt, jedoch ohne irgend 
eine Bemerkung daran zu knüpfen. 
 W. N. Sainsbury, Original unplublished papers etc. 
London 1859. S. 232. Der Text stimmt im Wesentlichen mit 
dem bei Hasselt befindlichen überein; eine englische, etwas 
freie Uebersetzung ist beigegeben. 
B. C. Du Mortier, Nouvelles recherches sur le lieu 
de naissance etc. Brüssel 1862. S. 60. Der Text ist nach 
Reiffenberg abgedruckt, also ohne den Parysschen Zusatz. 
A. Michiels, Rubens et l'e'cole d,Anvers. 4. Aufl. 
Paris 1877. S. 364, giebt, indem er sich auf Michel bezieht, 
eine französische Uebersetzung des Textes. 
AdolfRosenberg, Rubensbriefe. Leipzig 1881. S. 516. 
Der Abdruck ist nach Reiffenberg gemacht und derParyssche 
Zusatz in einer Anmerkung beigegeben; bei letzterem steht in 
der dritten Zeile statt "Rubeniana" irrig "Rubenia", in der 
siebenten fehlt "insignis" und in der achten steht statt „Rubenia" 
irrig „Rubenii", auch fehlt die Schlusszeile „R. I. P."  
Die von Parys gewählten Worte „a posteris huc usque 
neglectum" haben, wie bemerkt, zu manchen, die Ange- 
hörigen von Rubens tadelnden Auslassungen veranlasst, unter 
denen einige besonders auffällig sind. 
G. F. Waagen, in seinem zweiten Aufsatz über Rubensl), 
erzählt von der Marmorplatte auf dem Grabe mit der einst 
von Gevaerts verfassten Inschrift und macht dazu folgende 
tadelnde Anmerkung: „Es gereicht übrigens der Familie 
von Rubens, dessen Wittwe sich später mit einem Baron 
von Bergeyck vermählte, nicht zur Ehre, dass diese In- 
schrift erst hundert Jahre nach seinem Tode, von einem seiner 
Nachkommen, dem Canonicus van Parys, wirklich gesetzt 
worden ist". Dieser harte Tadel ist um so attffälliger, als 
Waagen in seiner ersten Arbeit über Rubens?) gleichfalls von 
dieser Marmorplatte und dieser Inschrift spricht, aber aus- 
drücklich erklärt, dass in dieser Grabschrift .,gesagt wird, wie 
diese Kapelle und dieses Denkmal von seiner Wittwe und 
1) Kleine Schriften. Stuttgart 1875. S. 278. 
9) In Raumefs historischem Taschenbuch von 
1833, 
2 
        

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