Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Donatello, seine Zeit und Schule
Person:
Semper, Hans
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1406498
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1409786
REG ESTEN DONATELLUS. 
277 
1418, 28. Jun.  18. Dec. 
Arbeitet an einer Figur für die Domopera. Opera vom 28. Jun., 
r. Sept; ibid. die 19. Oct. 1418: Donatum N. B. B. intagliat0ren1 mar- 
moris debere capere et habere a dicta opera pro una figura per Cum 
sculta Seu intagliata pro opera que vocatur et est ad similittidinem    
fehlt   Her. centum auri de qua tamen summa detrahi debet omnis 
quantitas per eum supra dicta iigura a dicta opera    habita. (Die 
Worte Hque vocntur et est ad similitudinem" deuten darauf hin, dass 
hier von einer jener Statuen die Rede ist, welche eine biblische Person 
und zugleich die Porträtligtlr irgend eines Zeitgenossen darstellen, also 
etwa Giovanni di Barduccio Cherichini oder Francesco Soderini.) 
1418, 
Dec. 
Erhält 4,5 Gulden als Restzablung für die genanntevFigur, die im 
Ganzen auf m0 Gulden geschätzt wird. Opcra: Donato N. B. B. quos 
recipcre debet ab opera pro resto pretii unius figurc marmorce per 
cum sculte seu intagliate pro opera estimate in totum Hor. centum 
auri pro dicto resto H. quadraginta quinque auri. 
1418, 
Dec. 
Erhält 30 Goldgulden als Anzahlung für eine neue Marmorflgur. 
Opcra: Donato N. B. B. intagliatori pro parte solutionis unius figure 
marmoree quam intagliat pro opera H. 30 auri. 
1419, 
Oct. 
'41. Opern : 
quam fucit 
33. Bekommt 25 Gulden ftlr eine Murmorfigur der Domnper 
Donato N.  intagliatori in mutuum supra una figura 
seu intagliat pro opera marmoream H. 25 auri. 
Dec. 
1419, 
Giovanni (VAntonio di Bancho 4.5 Gu 
der Domkuppel, das sie gemeinsam 
 lu cupola di S. Maria dcl Fiorc, p. 
34. Erhält mit Brunelleschi und 
für ein gcmauertcs Modell 
arbeitet hatten. Ccs. Guasti: 
Nr. 43. 
ldcn 
3c" 
25, 
1420. 
35. Modellirt die Scraphimköpfc am Fries der Vorhalle zur Capelle Pazzi 
in S. Croce, mit deren Bau Brunelleschi von Andrea de" Pazzi beauf- 
tragt wird. (Donatello stellt auch Wappen der Pazzi dafür her, wie 
sich ein solches auch an der Ecke des Palazzo Pazzi beiindet und an- 
dere im Hause der Grafen Lorenzo, Francesco, Clemente PaZZi waren. 
In deren Garten war ein Brunnen und ein ornamentirtes Steinportal 
von seiner Hand. Das Haus stand in der Via delP Oriuolo an der 
Stelle der jetzigen Nationalbank, von dem kürzlich verstorbenen Archi- 
tekten A. Cipolla. Den Sturz jenes Portals mit wappenhaltenden Genien 
hatte Cipolla im Gange seines Hauses zu Florenz (Borgo degli Albizzi 
21) einmauern lassen. Der Brunnen ist vermuthlich derjenige, der jetzt 
im Hofe des National-Museums steht. Ein rundes Becken mit Pfeifen
        

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