Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dürer
Person:
Thausing, Moriz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1652248
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1652775
24 
XII. 
Gemälde. 
grofsen 
Die 
Cohärenz, daher auch die Dauerhaftigkeit. Blos in einzelnen, 
tiefer abgetonten Gewändern und bei der letzten Lafur 
mag Dürer Oel angewendet haben. Stellenweife fleht man 
auch wieder die Spuren feiner Finger und der Handballen, 
mit denen er durch Betupfen die allzugrofse Glätte und 
Leuchtkraft der Schatten zu dämpfen fuchte. Gleichwohl" 
Pcrahlt das Allerheiligenbild heute noch in Farben, welche 
das reichlich angebrachte, blanke Blattgold weder zu ver- 
dunkeln noch aus ihrer Gefammthaltung zu bringen vermag. 
Blos der koflbare Ultramarin, auf den flch Dürer fo viel 
zu Gute that, iPc zum Theile krank geworden und aus- 
gewachfen. Wie mühevoll eine folche Ausführung felbft 
Fehlt. 
S. Petrus. 
 S. Paulus. 
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 0.6.  
Marter 
des h. 
Jacobus. 
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Heller. 
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0.565.  
Himmelfahrt 
Mariä. 
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Katharina 
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Könige 
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 0.6.  
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S. Chri- 
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0.6. 15' 
Aeufsere 
Innere 
Hauptbild. 
Flügel 
Flügel, 
für Dürers gewandte Hand war, mögen wir ihm gerne 
glauben. Er verfchwor es auch fchliefslich Hellern gegen- 
über: ßnoch eine Tafel mit fo viel Mühe und Arbeit zu 
machen;    denn ich müfste darob ein Bettler werden. 
Denn gewöhnliche Gemälde will ich in einem Jahre einen 
Haufen machen, dafs niemand glaubte, dafs es möglich 
wäre, dafs ein Mann es thun könnte; aber das fleifsige 
Kläubeln geht nicht von Ratten. Darum will ich meines 
Stechens warten, und hätte ich es bishero gethan, fo wäre 
ich auf den heutigen Tag um 1000 Gulden reichem. 
Es unterliegt keinem Zweifel, dafs es Dürer mit der 
Drohung, kein gröfseres Bild mehr mit der gleichen Sorgfalt
        

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