Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dürer
Person:
Thausing, Moriz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1648843
Michel 
Wolgernut. 
vZum virten ift dy kunft nütz: 
man erlangt grofser und ewiger ge- 
dechtnufs darfon, so man's ordenlich 
prawchhe 
Dürer. 
   5 ICHEL WOLGEMUTS Schickfal 
Q,  Kg in der Kunftgefchichte liefert den 
d   '52 beften Beweis, welch" ein trefflicher 
f. NR)    Lehrer er Durern gewefen iPc. iäuf 
6' gzf-ÄKX y den ihm von feinem alten lVleiPcer 
ß   {lyßü-Htx gewiefenen Bahnen fortfchreitend, 
l     hat Dürer bald die Thätigkeit 
ÄÄ   i" deffelben dermafsen verdunkelt, dal's 
 L   deffen Name faft nur noch in feinen 
Beziehungen zu dem grofsen Schüler genannt wurde. Darüber 
hinaus weifs bereits Neudörffer 15471) blOfS ein Gemälde 
Wolgemuts zu nennen und Doppelmayr?) erklärt deffen 
Werke durch die Länge der Zeit für ganz verfcholleni Nur 
die Holzfchnitte in der Weltchronik Hartmann Schedels 
konnten ihm nicht beftritten werden, da fein Name am 
Schluffe des Werkes ausdrücklich genannt wird; aber auch 
hier fehlte es nicht an Zweifeln über fein Verhältnifs zu 
dem, mit ihm zugleich genannten Wilhelm Pleydenwurff. 
Man wollte fogar zu Gunften des Letzteren Wolgemut zum 
x) Nachrichten, Nürnb, 1828. S. 35. 
1730.S.181. 
2) Nachrichten, Nürnb.
        

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