Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dürer
Person:
Thausing, Moriz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1651173
Der 
Wettstreit 
mit 
Jacopo 
dei 
Barbari. 
vDes fehen wir exempel bei der 
Römer zeyten, da fle in irem bracht 
waren; was bei inen gemacht iß 
worden, der drümer wir noch fehen, 
dergleichen von kunfi; in vnfern 
werken yetz wenig erfunden wirdeta. 
Dürer, 
  1 oM hat im Wechfel der -Zeiten 
   er   
 r.-   feine weltbeherrfchende Stellung 
V29  niemals aufgegeben; unter ftets 
x-frlz.  
  verändertem Titel erhebt es immer 
Will  w? v  
äepgigß  „ auf's Neue {eine alten Anfprüche. 
   Indefs deutfche Meifter, wie Wol- 
  gemut und Dürer, aus den Ge- 
   wiffensnöthen ihres Volkes heraus 
 e  
 1 unter dem ant1ken Rom der Apo- 
kalypfe noch das mittelalterliche, päpftliche verliehen, fleht 
der Italiener in ihm den Glanz alter, längPc begrabener 
Herrlichkeit wieder erftehen. Vor feinen Augen erhebt 
{ich die antike Roma wieder aus ihren Trümmern, und wie 
einft ihre Legionen, {endet lie nun ein Heer von unlicht- 
baren Geiftern und von lichtbaren Formen aus, als wollte 
{ie ihrer Macht auch dasjenige wieder fichern, was etwa 
der kirchlichen Vorherrfchaft zu entfchliipfen drohte. Sie 
erfcheint ihren Enkeln wieder in der fieghaften Geflalt, in 
der {ie auf den Münzen der Caefaren dargeftellt war: in 
Thaufing, Dürer. 19
        

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