Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dürer
Person:
Thausing, Moriz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647765
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1650716
Die 
Apükalypse 
und 
die 
frühen 
Holzschnitte. 
"Ach herr gib uns darnach das 
new geziert Jerufalem, das vom 
himmel herabüeigt, davon Apoca- 
lypsis fchreibte, 
Dürer. 
 ' B DÜRER, 0b Wolgemut? Diefe 
 "i  Ü Frage fpitzt {ich erft recht in ihrer 
c"   ganzen Schärfe zu, wenn wir auch 
 "w? E den inneren Gegenfatz zwifchen 
{l ä  den beiden Männern verfolgen und 
 1; [j]    fehen, in wie ganz verfchiedener 
  Weife die Zeichen der nahenden 
lÄ   - Zeit auf fie einwirkten. Eine tiefe 
P35 '     Erregung hatte {ich am Schluffe des 
XV. Jahrhunderts der Gemüther in Deutfchland bemächtigt. 
Mit ungeahnter Kraft erhob {ich der fo oft zurückgedrängte 
Volksgeift gegen die veraltete hierarchifche Weltordnung, 
wie fie im Papftthume und im Römifchen Kaiferthume 
gipfelte. In diefen beiden Spitzen des mittelalterlichen 
Syftemes war nämlich gerade damals ein Perfonenwechfel 
eingetreten, der wohl geeignet war die fchlummernde Oppo- 
fition theils zu neuen Hoffnungen zu erwecken, theils zur 
Verzweiflung aufzuregen. Im Jahre 1492 beflieg der fitten- 
lofe Alexander VI. aus der fpanifchen Familie der Borgia den 
päpftlichen Stuhl, "und im folgenden Jahre trat Maximilian I.,
        

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