Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1659906
Das 
Geschmeid-e. 
Bei den 
Griechen u. 
Römern. 
Quasten, in welche die Bandenden auslaufen, vermittelt durch eine 
Filigranhülse, aus welcher die Kettchen hervorkommen: durchweg 
Motive der Textilindustrie. Zur Seite des Knotens befinden sich 
Scharniere, mit Welchen der Gürtel geschlossen werden kann. Ganz 
konform mit diesem in Smyrna gefundenen Beispiel sind solche aus 
dem Funde bei Kertsch; überall, selbst bei einem aus einem hohlen 
Blechring gefertigten Gürtel kommt der charakteristische Knoten mit 
den Quasten vor. 
Fig- 
Griechische und römische Haarpadeln aus der Sammlung Campaua. 
(Paris, Louvre.) 
Bei den Armringen haben wir zwei Gattungen zu unterscheiden: 
die erste ist bestimmt, um das Handgelenk getragen zu werden, und 
folgt den gleichen Bildungsgesetzen wie der Halsschmuck, mit alleinigem 
Ausschluss aller hängenden Motive. Sonst haben wir hier dieselbe 
Bildung aus einzelnen, durch Scharniere verbundenen Platten, die 
jede für sich eine zentral komponierte Verzierung trägt. Eins der 
Schönsten Beispiele von der Insel Melos stammend besitzt das 
Berliner Museum (bei M. VI, 3 fälschlich als Halsschmuck bezeichnet). 
Luthmer, Gold und Silber. 5
        

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