Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1659800
Der 
Schmuck 
bei 
den 
Griechen, 
Etruskern 
und 
Römern. 
Über die frühesten Anfänge des griechischen Geschmeides haben 
die Ausgrabungen Schliemanns in Mykenä. neuerdings einiges Licht 
verbreitet. Wenn auch über das Alter dieser Gräberfunde die ab- 
weichenden Ansichten noch nicht geklärt sind, so darf man sie doch 
im allgemeinen wohl in eine Zeit setzen, die von derjenigen nicht 
allzuweit entfernt ist, in welcher die Epen Homers spielen. Die Fülle 
Von Schmuck von welcher diese selbst zu erzählen wissen findet in 
2 1 
diesen Gräberfunden von M kenä ihre Bestäti un  'ed0ch scheint 
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sich unter den aufgefundenen Gegenständen unschwer eine Gruppierung 
in solche vornehmen zu lassen, die autochthonischem Kunstfleifs ihre 
Entstehung verdanken und solche, die aus den östlichen Kultur- 
ö   ,  
ländern der griechischen Urbevolkerung auf dem Handelsweg zu- 
geführt worden sind. Zu letzterer Gruppe mögen die Heftnadeln mit 
aufgelöteten, paarweise angeordneten Tierliguren sowie alle jene 
kleinen Bildungen zu rechnen sein, welche zum Aufnähen auf den 
Saum des Gewandes nach 
kleinasiatischer Art gedient 
haben dürften, während eine   X 
grofse Menge aus dünnstem [ß 
Goldblecli getriebener Dia-    B;  
deme, Kränze etc., deren   
einzigen Schmuck das ganz "i (F)  g ißll 
primitive Spiral- und Zick- 4Q"   
zackornament bildet, in  "W111i?! .ii 
künstlerischer Beziehung K, bZIIi-iizlifii" 
nicht wesentlich über den- 4' ""r  
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Jenigen Graberfunden stehen,    
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welche in ganz Nordeuropa ä  
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die erste Kulturstufe eselli Ä  liflil "l 
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ebender Menschen bezeic 1- f:  i. 
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lung des Goldschmucks bei    
den Griechen ist die wich- X 2  
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tigste Quelle der Goldfund   Ü? 
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von Kertsch Pantika aeum   
  p {am H. Waise" 
in der Krim, dem alten "iäeliiliiw-K 
taurischen Chersonnes, wel- 
cher in dem Museum der Fig. 15. Altgriechischer Brustschmuck: 
Eremitage in St. Petersburg (nach den Funden von Mykenae rekonstruiert.) 
aufbewahrt wird, sowie 
andere Gräberfunde von der nahebeigelegenen Halbinsel Taman, 
sämtlich dem  ahrhundert v. Chr. an ehöriv. Der Goldreichtum 
4 8' o
        

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