Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1659404
Die 
Schmuck mittel: 
Guillochieren 
Tauschicrcn. 
Stllmpfen Spitze über eine meist in gröfserem Mafse ausgeführte 
sChablone bewegt wird, deren Züge durch die Graviernadel dann in 
kleinem Mafsstab auf dem Metall wiederholt werden. Von besonders 
glücklichem Effekt ist die Guillochierung als Untergrund für durch- 
Sichtiges Email, wobei die wechselnden Goldreflexe des gemusterten 
Untergrundes durch den farbigen Glasfluss hindurchscheinen: eine nament- 
liCh auf Tabatieren des I8. Jahrhunderts häufig angewendete Zierweise. 
Eine Technik, bei welcher zum Schmuck der Metallüäche ein 
zweites Metall zu Hilfe genommen wird, ist die Tauschierung 
(ä gemina), meistens zur Dekoration von Bronze, Eisen und Stahl mit 
Gold und Silber, manchmal aber auch in Gold auf Silbergrund an- 
gewendet. Es ist eine Art Intarsia, bei welcher die Zeichnung zu- 
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Fig- 5. lhuschierter Tellep 
näChst in den Grund des Aufnahmemetalls vertieft: eingraviert, geätzt 
(lder geschliffen wird. In die entstandenen Gruben wird das zur Ver- 
Zfenlng bestimmte Metall in Drähten oder kleinen Blechabschnitten 
elllgehämmert, wobei man wohl die Zeichnungen, die sich auf die 
ausschließliche Verwendung von Drähten, also auf Linienornament 
beschränken, als die ältesten ansprechen darf. 
Um eine gröfsere Haltbarkeit des aufgehämmerten Metalles zu 
erzielen, wg wohl die eingeschnittene Rinne für dasselbe so ge- 
arbeitet, dass die Ränder "unter sich gehen", d. h. dass die auf dem
        

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