Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661652
240 
Abschnitt. 
Die 
XYerkc 
der 
Goldschm iedekunst. 
Eine bei weitem bescheidenere Rolle als im Mittelalter spielt 
das der Kirche geweihte Silbergerät. Die Monstranz der deutschen 
Renaissance gewinnt keine selbständige Form: entweder übersetzt sie 
den bekannten Aufbau der gotischen Monstranz in ihre Formen- 
sprache, oder verfährt ganz frei und naturalistisch, wie bei der ihrer- 
 
 
Fig. 
133' 
Jhessischen Silberkammer. 
aus der grossh. 
Trinkgeschirr in Form eines Narrenkopfes 
zeit hochberühmten, leider verloren gegangenen Eichstädter Monstranz, 
einer Arbeit des Hans Jacob Bayr von Augsburg (1611), welche die 
"Wurzel Iesse" zum Motiv eines reichen mit Figuren angefüllten 
Rankenwerks nimmt. Erst die Jesuitenkunst gestaltet im I8. jahr- 
liundert dieses Gerät wieder in eigentümliclier Form, indem sie den 
von der Lunula ausgehenden Strahlenlcranz zum Hauptmotiv macht.
        

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