Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661646
Gefäfse, 
Geräte 
Die 
Renaissance 
Deutschland. 
239 
anzuführen. Bizarre Formen, Karikaturen in Silber, waren als Trink- 
gefäfse sehr hätufigg im grofsherzogL-hessischen Besitz befindet sich 
ein köstlicher Narrenkopf (nach Behams Stich?) und ein in eine 
Tonne eingekeiltei- Bacchus, beide als Becher zu benutzen: Butten- 
tragende Männer und Frauen Waren mit Hindeutung auf die Wein- 
Fig. 
132. 
Brautbecher aus dem bayr. 
Nationalmuseum zu München. 
lese sehr beliebt. Zahllos ist endlich die Menge der Tierfiguren, die, 
bald heraldisch, bald natürlich gebildet, als Trinkbecher dienten: 
Löwen, Bären, Ochsen, Hunde, Katzen, Pferde kommen in allen 
Stellungen vor. Ihnen schliefsen sich die Vögel an, deren Leib meist 
aus Straufseneiern oder Muscheln gebildet ist; endlich ist die Form 
des Schiffes, sowohl auf Stengelfufs als auch auf Rädern laufend, 
überaus verbreitet sowohl als Trinkgerät wie als Tafelzierde.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.