Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661618
236 
Abschnitt. 
Die 
WVerke 
Goldschmiedekunst. 
wägung im Verhältnis der einzelnen Teile. Wie Wenig es den Meistern 
der deutschen Renaissance im Grunde auf eine geschlossene Gesamt- 
erscheinung ankam, zeigt die sehr verbreitete Spielerei, Becher aus 
einer Anzahl kleinerer Tafelgeräte zusammenzubauen. Die Rothschild- 
sammlung zu Frankfurt a. M. besafs einen solchen Doppelbecher, der 
sich in kleine Becher, Hache Schalen, Salzfässer und Leuchter zerlegen 
liefs; auch auf den Stichen von V. Solis begegnet man mehrfach der 
Jrüderschaft von 1583. 
Becher der Breslauer Scbützenl 
Bezeichnung, bis zu welchem Punkt das Gefäfs als „Salczfas, Geschirr, 
Schallen, Urlein" zu benutzen ist. Auch schon die häuüg vorkommenden 
Doppelbecher und Doppelschalen beweisen diese Nichtachtung der 
Gesamterscheinung. 
Neben der beschriebenen Gattung aus einer reichen Folge von 
horizontalen Gliedern sich auf bauender Gefäfse pflegt dann die deutsche 
Goldschmiedekunst mit grofser Vorliebe die aus dem Mittelalter über- 
kommenen Buckelbecher, ein Motiv, das wie kein anderes der ge- 
triebenen blanken Metallarbeit angepasst war. Die einfachste Form
        

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