Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661564
Gefäfsc, 
Geräte 
Die 
Renaissance 
Deutschland. 
231 
zahlreiche tüchtige Meister nach Berlin gezogen hat. Dass auch in 
Halle eine bedeutende Goldschmiedekunst geblüht hat, beweisen die 
mit seinem Beschauzeichen (liegende Mondsichel, darüber und darunter 
ein Stern) gezeichneten Arbeiten in den gröfseren Museen, namentlich 
in Berlin und Gotha. Bei der Vereinigung des Herzogtulns Magdeburg 
mit Kurbrandenburg 1680 wurde dem grofsen Kurfürsten ein grofs- 
artiges Silbergeschenk, Tafelaufsatz, Kronleuchter, Becken und Kannen 
überreicht; als Verfertiger werden Victor Krause aus Halle und 
Fig. 
Gerhard Oberdieck aus Magdeburg genannt. Auch der Hallesclie 
Meister C. Knittel verdient als Verfertiger eines einaillierten Kelches 
von 1650, der durch die Hallesche Gewerbe-Ausstellung bekannt 
geworden ist, einen hervorragenden Platz. Übrigens hatte in Magde- 
burg die Goldschmiedekunst schon früher eine hohe Blüte erreicht, 
als Albrecht, der Erzbischof von Mainz und Magdeburg, seinen be- 
rühmten Silberschatz anlegte, zu welchem er aufser einheimischen 
Künstlern solche aus Nürnberg, Aschaffenburg und selbst Italiener 
beschäftigte. 
Von Leipziger Goldschmieden seien hier nur die beiden Hans 
Reinhardt, Vater und Sohn, angeführt. Ersterer, der I5 39 in Leipzig 
Bürger wurde und 1581 daselbst starb, ist besonders bekannt durch
        

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