Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661316
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Abschnitt. 
YVerke 
G01 dschmiedekunst. 
Das Ganze hatte die Gestalt der kaiserlichen Krone, war I0 Fufs 
hoch und halb so breit und enthielt nach dem Geschmack der Zeit 
eine Überfülle allegorischer Figuren und Embleme, die, wie es scheint, 
zum Teil durch ein Wasser- oder Uhrwerk in Bewegung gesetzt werden 
konnten. Vier Figuren der Jahreszeiten, als Flora, Ceres, Bacchus 
und Vulkan, aus vergoldeter Bronze und von ansehnlicher Höhe, 
welche sich in der Wiener Schatzkammer befinden, gelten als die 
Reste dieses bedeutenden Werkes. 
Silberngr Amor auf drehbarem Sockel, im Rothschild-Museum. 
Es erscheint nicht unstatthaft, dieser Aufzählung der Werke 
W. jamnitzers ein Tafelziergerät anzufügen, das wenn auch nicht 
mit seiner Marke bezeichnet doch vollständig im Sinne seiner figuralen 
Arbeiten modelliert, am Fufse mit seinem gestempelten Mauresken- 
ornament verziert und zum Überfluss nach dem "Nürnberger Silber- 
zettel" von 1619 um 63 11., 4 Schilling, 4 Heller „v0n Wentzel Gamitzer 
A0. 1576 erkauiit" ist. Es ist die Gestalt eines laufenden Amor, 
der mit Pfeil und Bogen zielt, auf dem Rücken einen Schön ornamen- 
tierten Köcher und auf dern Kopf einen hohen cylinderartigen Stroh-.
        

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