Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1661014
176 
Abschnitt. 
Die 
Werke 
Golclschmigdekunst. 
deutendste Gestalt von allen italienischen Goldschmieden der Re- 
naissance ist jedoch unzweifelhaft der Florentiner Benvenuto Cellini. 
Die bis vor etwa zehn Jahren noch in allen fürstlichen Schatzkammern 
und öffentlichen wie Privatsammlungen geübte Sitte, jedes hervor- 
ragende Stück Edelschmiedekunst der Renaissance mit dem Namen 
dieses Meisters zu taufen, ist wohl dem Umstande zuzuschreiben, dass 
er der einzige Kunsthandwerker war, von dessen Namen und Lebens- 
Sog- 
Farnesische Kassette, Mus. 
nazionale, 
Neapel, 
Schicksale man etwas wusste, dank der von ihm selbst in seinem 
achtundfünfzigsten Jahre verfassten, von Goethe bekanntlich über- 
setzten Lebensbeschreibung. Die naive Selbstverherrlichung und nach- 
weisbare Renomrnage, die der Grunclzug dieses äufserst lebendig ge- 
schriebenen Lebenslaufs sind, wurden der Grund, dass Cellinis Namen 
bei erwachender Kritik etwas in Misskredit kam, zumal die wenigen 
unzweifelhaft von ihm her-rührenden Arbeiten ihm den hohen Rang 
nicht anzuweisen schienen, der ihm früher zugesprochen wurde.
        

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