Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1660796
154 
Abschnitt. 
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von Reliquien annimmt, je nach der Gröfse: derselben und ihrer 
Bestimmung. Die ursprünglichste und natürlichste Form ist diejenige 
des Sarkophages, der auch dem ganzen Mittelalter geläufig bleibt; 
nur dass die Ausbildung desselben mehr als irgend ein anderes 
Kirchengerät dem architektonischen Sinn der Gotik anheimfällt. 
Der schlichte, mit einem Satteldach geschlossene Kasten erhält schon 
Ostensorium 
n Reims. 
im I2. Jahrhundert eine Dekoration mit Säulenarkaden, zwischen 
welchen Heiligenfiguren angebracht werden (Fig. 76): vom dreizehnten 
an wird er mehr und mehr zum Kirchenmodell. Als solches mit Strebe- 
systernen und Glockentürmchen, erscheint uns das 1408 angefertigte 
und nur noch in der Abbildung erhaltene Reliquiar von St. Gerrnain. 
Wesentlich anders gestaltet sich das Reliquiarium, wenn es bestimmt 
ist, der Gemeinde vorgezeigt zu werden. Ein klassisches Beispiel 
dieser Ostensorien genannten Geräte befindet sich im Domschatz von
        

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