Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1660725
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Über Form und Material des Kelchesy") scheint die älteste 
Kirche keine Festsetzungen gehabt zu haben. Am nächsten lag der 
Gedanke, den Originalkelch nachzubilden, mit welchem Christus das 
Abendmahl eingesetzt hatte. Doch bildete sich die Legende über 
diesen Kelch und sein Schicksal nachweisbar erst um 570  noch 
später datiert die Grals-Legende, welche sich an den von den Ge- 
nuesen aus Caesarea in Palästina mitgebrachten, angeblichen Original- 
kelch knüpft. Dieser, der "Sacro catino", galt bis Anfang des Jahr- 
hunderts für einen geschnittenen Edelstein, erwies sich jedoch bei der 
Untersuchung als Glasfluss. Sicherer gingen diejenigen Goldschmiede 
    
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Fig. 70. Rmuanischor gehenkelter Kelch aus Wilten. 
der ältest-christlichen Zeit, welche den auf dem Titusbogen in Ab- 
bildung erhaltenen jüdischen Kelch, wahrscheinlich ein Trankolnfer- 
gefäls aus der judäischen Beute, zum Muster nahmen. Diesen und 
anderen Trinkgefäfsen der Antike erscheinen dann die ältesten Kelche, 
soweit wir sie aus Miniaturen etc. des frühen Mittelalters kennen, 
nachgebildet. Namentlich zeigt sich, wie bereits oben erwähnt, die 
Hildesheimer Schule durch die italienischen Reisen ihres Gründers 
von diesen antiken Resten beeinflusst; und so mag es auf die end: 
giltige Feststellung der romanischen Kelchform von bestimmendem 
Über den Messkelch, Vortrag des Prof. 
östr. Mus. 1887. Heft 4 u. 5. 
Neumann, in den Mitth. 
10'
        

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