Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1660673
M2 ll. Abschnitt Die XVcrkeLder Goldschmicdekltnst. 
 Edelschmiedekunst aufzuweisen, 
 unter welchen das Kloster 
Jlß.  
 Monte Casino obenan stand. 
 Hier hatte besonders der Abt 
alt Desiderius (I058 b1s 108 7) an- 
 regend gewirkt. In Byzanz mit 
lJgV  
jßllrrl" den hohen Leistungen der Gold- 
 schmiede und Emailleure be- 
Vwrvl kannt veworden benutzte er 
liili  P  '   
 W16 sein Biograph Leo Ostlensis 
 '11" 1! erzählt, die Neuausstattung 
 -    seines Klosters dazrl, nicht nur 
  7 von dort prachtvolle Arbeiten 
w! f i. 51'  9  c   
 {i    lommen zu lassen, sondern" in 
   der Nachahmung. und Itrgan- 
 Ffväköktliigrlhiexi hkjgxai d, zung derselben eine Schule zu 
4   g,   gründen, die bald selbständige 
    Werke aufzuweisen hatte und 
     .1; dem Kloster von Monte Casino 
  1 1;,    i'll-i"  auf lange hinaus den Ruhm 
 '33 l  l   einer Pflegstättc der Künste 
 fitj  Iiyl  l sicherte. Daneben finden wir 
ß {im [Ü  Flur-Aufl  l .1:  a.   
 auch 111 Rom, Toskana, Umbrien 
 und Venedig im 1 I. und 
 Y;-  m25   oiw Izz-iev.  i  
k.      XIV]; I2. Iahrhundert Goldschmiede- 
     51g  Werkstätten erwähnt. Auch in 
    Wg;   Eilgland blüht die Gold- 
    schmiedekunst wesentlich im 
wir Ä-ltlli.     Dienste der Kirche; schon vom 
L "Viii-isj Ä lt Zßti-    
 Endeddes I (110. jahrglundelrts ban 
im   at as oster a s e- 
iif E,   wie g y 
"  tti , 1  4- sondere Pflegstätte derselben. 
  Der Abt Brithnodus musste zwar 
 für vier Jungfrauenstatuen, die 
 er an elnem Altar anbrachte, 
  die uralte Technik anwenden 
f] li-ln" ' 
V- jlQlälll_Äiz das Silberblech auf einen ge- 
 schnitzten Holzkem aufzuhäm- 
 mern. Im Anfang des I 1. Iahr- 
 hunderts bereicherte besonders 
 ein Abt lilsinus den Schatz 
    des Klosters durch einen 
wätffg Wfx-zz;     
 Schrem der heiligen Wendreda 
 der  Gold und Steinen 
 ä  gcschmuckt war, und eine 
Fig. 68. Silbervc-rgoldete gotische Llonstranz 
aus Yhbs in Oesterreicb.
        

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