Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gold und Silber
Person:
Luthmer, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658998
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1660350
110 
Abschnitt. 
Die 
Werke 
Goldschmiedekunst. 
und 1653 die holländischen Steinschneider zuerst zum Brillantschliü 
veranlasst haben soll, durch welchen die glänzenden Eigenschaften 
dieses Edelsteines in einer Weise zur Geltung kamen, wie es beim 
Tafel- und Rosenschnitt nicht möglich gewesen war. 
Die ersten Versuche, die Komposition des Geschmeides ausschliefs- 
lich auf die Wirkung der in bestimmten Fonnen zusammengestellten 
Steine zu begründen, ohne dem plastischen Metallkörper der Fassung 
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Fig, 48_ n z.    
A hdnger und Ohrgehänge, comp- v0 D  T 
an. Mignor 16m) 
eine selbständige Rolle zuzuteilen, finden wir in einigen Stichen des Augs- 
burgers Daniel Mignot vom Jahr 1619. (Fig. 48.) Was jedoch in diesem 
Schmuckgenre erhalten ist, zeigt ein ziemlich langsames und schüch- 
ternes Übergehen zu dem neuen Gestaltungsprinzila. Vorläufig bleiben 
es noch symmetrisch gestellte Rankenzweige, für welche man, als dem 
Diamanten zuträglicher, als Material Silber wählt: die rundlich model- 
lierten Blätter tragen in der Mitte einen Diamanten, an untergeord- 
neter Stelle durch einige Diamantsplitter begleitet. Diesen Charakter 
tragen die Kompositionen von Petrus Marchant (1623), von Gedeon
        

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