Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657616
Dritter Abschnitt. 
die Wurmgangmuster der Quaderarchitektur und an die tropfstein- 
artige Wandverzierung derselben Stilzeit. 
Charakteristisch zeigt sich weiterhin das beliebige Einstreuen von 
naturalistischem Blumen- und Fruchtwerk. Sträufse, Guirlanden und 
Festons füllen jede leere Stelle und zeigen die Bravour der Technik 
 
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Fig. 62. Schmiedeisendetail aus der Rokokozeit. 
in hervorragender Weise (Fig. 62). Was würde der Kunstschmied 
des I2. jahrhunderts Wohl gesagt haben, wenn er diese Gebilde 
hätte sehen können! Dann noch eines, und das ist sehr bezeichnend: 
Mäandergäinge, Flechtbandmotive, Wasserwogenbänder und ähnliche 
 
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Fig. 63. Schmiedeisendetail aus der Rokokozeit. 
Bordüren in kleinem Malestabe schieben sich in die gewundenen 
Züge der Gesamtornamentik ein und spielen ungefähr dieselbe Rolle, 
wie die anläfslich des Barocke erwähnten Kugeln und Ringe (Fig. 6 3). 
Diese Dinge gehören jedoch schon einer verhältnismäfsig späten Zeit 
an. Sie leiten schon zum Stil Louis XVI. hinüber, oder sind dem- 
selben bereits zuzuzählen.
        

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