Volltext: Handbuch der Schmiedekunst

Geschichtliche Entwickelung der Kunstschmiedetcchnik. 
das willkürliche, verschobene und wilde Schnörkelwerk getreten (Fig. 60). 
Das Flacheisen mit rechteckigem Querschnitt wird mit Vorliebe ver- 
wendet. Die Voluten und Blattumschläge werden noch flotter und 
kecker aus der Ebene herausgeworfen. Das Akanthusblattwerk wird 
Fig- 
Treppengitterfüllung. 
Jahrh. 
ähnlich wie in der Gotik wieder 
einen eigentümlichen Schnitt (Fig. 
langgezogen, weitgeschlitzt und zeigt 
61 a). Nichtssagende, undefinierbare 
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Fig. 61. Schmicdeisendetails im Rokokostil. 
Zuthaten treten als Deko rationsmittel auf (Fig. 610). Bezeichnend ist 
ferner die Furchung des Blattwerks (Fig. 61 d). Dieselbe ist offenbar 
hervorgegangen aus dem Bestreben, glatte Flächen thunlichst zu ver- 
meiden und eine gröfsere Lebendigkeit auf einfachem Wege zu er- 
Zielen. Dieses Verfahren erinnert in dem genannten Bestreben an
	        
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