Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657535
Dritter Abschnitt. 
wird häufiger und gerne zu Querverbindungen und zur Bildung von 
Formen benutzt, welche an die durchbrochenen Giebel der Architektur 
anklingen (F ig. 53). Der Aufputz an Rosetten, Knöpfen und Akanthus! 
hüllkelchen nimmt zu. Vorder- und Rückseite unterscheiden sich 
wesentlich, (1.11, die Dekoration wird mit Vorliebe auf die eine Seite 
verlegt. Die Blumen werden mehr naturalistisch als stilisiert gehalten; 
Fig. 52. 
Brüstungsgitter. 
Französisch. 
Kränze und Festons treten auf. Einzelne Stellen werden im Gitter- 
werk als F lächenmuster behandelt, indem eng gekreuzte Stäbe auf den 
Kreuzungsstellen mit kleinen Rosetten geschmückt werden (Fig. 54 u. 58b). 
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Wirf. 
3115 
Schmiedeisexx-Details 
der 
Barockzcit. 
Globige, oft viel zu grofse Kronen, Kartuschen, Namenszüge und 
Wappenbilder, in Blech getrieben, verderben oft mehr als sie gut 
machen. Kleine Kugeln und Ringe schieben sich als Verbindungs- 
glieder ein, wo Voluten und Stäbe sich nicht direkt berühren (Fig. 55). 
Neben grofsem Eisen für die Konstruktion wird kleineres für die 
Ausstattung benutzt; während die Renaissancegitter häufig aus einer 
Sorte Stabeisen gebildet sind, zeigen die Barockgitter oft ein halbes
        

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