Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657418
Dritter Abschnitt. 
Zur nämlichen Zeit taucht auch bereits ein zweifelhafter Naturalismus 
auf, der knorrige Äste zu Thürklopfern etc. verarbeitet (Fig. 39). 
Von der Verwendung von Stein- und Holzprofilen im Material 
des Eisens wird gelegentlich des folgenden Kapitels die Rede sein. 
Fassen wir das Resultat der Eiltwickelung der Schmiedeisentechnik 
im Mittelalter kurz zusammen, so ergibt sich, dafs dasselbe mit ver- 
hältnismäßig einfachen Mitteln ganz Bedeutendes geleistet hat, dafs es 
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Gotische 
-Details. 
zwar in Bezug auf technische Routine und den Reichtum künstlerischer 
Wirkung verschiedene später folgende Stilzeiten nicht erreicht hat, 
dafs es dagegen das konstruktive Prinzip des Schniiedeisens zu einer 
kaum wieder erreichten Vollendung auszubilden Wufste. In die Zeit 
des Mittelalters fallen offenbar auch die ersten Versuche, das Schmied- 
eisen polychrom zu behandeln, ihm durch einen Anstrich farbige 
Wirkung und zugleich Schutz gegen die zerstörende Einwirkung der 
Oxydation 'zu verleihen.
        

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