Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657314
Zweiter 
Abschnitt. 
geschmückt, leicht gebuckelt etc. Fig. 26f gibt ein derartiges lV[0tiv' 
aus Wertheiln am Main. 
Masken und Fratzen treten nicht selten in reichgehztltenem 
Schmiedeisenwerk auf und sind meist aus Blechen getrieben, seltener 
aus dem Stück geschmiedet (Fig. zöd, e). Derartige Detailformen 
erfordern schon eine sehr geschickte Hand und künstlerisches V er- 
Fig. 28. 
einer Verdoppelung. 
Beispiel 
ständnis, wenn sie gut ausfallen sollen. Im andern Falle bleiben sie 
besser weg. Hiermit ist auch die Grenze erreicht, vielleicht schon 
überschritten, welche Material und Technik als zulässig erscheinen 
lassen. 
Guirlanden, Festons, Kränze und Sträufse natürlicher Blumen 
erfordeni ebenfalls Geschick und Geschmack, sind übrigens verhältnis- 
CM 
 a 
w 
ää 
t   
 
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Fig- 
Vcrzierte Ketten. 
mäfsig leicht herzustellen und verfehlen selten eine gute WVirlaung. 
Sie erscheinen im Gitterwerk als nebensächliche, ausschmückende Zu- 
thaten und am schmiedeisernen Gerät gröfseren Mafsstabes. Die 
Figur 27 zeigt drei hierherzurechnende Einzelheiten. 
Als Verdoppelung läfst sich das Verfahren bezeichnen, ver- 
mittelst dessen auf glatte Eisenstücke und starke Bleche len-olilir-rte
        

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