Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657124
Werkzeuge 
und Bearbeitung. 
der Spiralbohrer oder amerikanische Bohrer (Fig. r2 e), der 
beste und rationellste, die Drehspäne gut abführend. 
Aus der Zahl der mannigfachen Vorrichtungen zur Inbewegung- 
Setzung der Bohrer seien erwähnt: 
die Bohrrolle oder der Rollenbohrer (Fig. Izf), für ganz 
kleine Löcher in Anwendung. Die Darmsaite des Fiedelbogens wird 
11m die Rolle des Bohrers geschlungen und durch geigende Bewegung 
wird der Bohrer in Rotation versetzt; 
der archimedische Bohrer, Bohrer mit steiler Schraube, 
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Fig. I2. Verschiedene Bohrer und Bohraplaarate. 
Drillbohrer (Fig. 12g), ebenfalls nur für lkleine Bohrlöcher. Die 
Umdrehung wird durch Auf- und Abwäirtsbewegeix des Mittelstiickes 
hervorgerufen. 
Die Brustleier (Fig. 12h), so geheißen, weil "die Schaltbewegung 
durch Gegenstemmen mit der Brust bewirkt wird; 
der Winkelbohrer, Eckenbohrer (Fig. Izi), von verschiedener 
Ausfühmngsform; die Drehbewegung erfolgt durch Übersetzung; 
der Hebelbobrer oder die Bohrknarre, Bohrratsche (nach 
dem bei der Arbeit entstehenden Geräusch). Fig. 12k stellt eine der
        

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