Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657093
Zweiter Abschnitt. 
Sie werden lose auf Stiele gesteckt und dienen ähnlich wie Meifsel 
und Durchschläge zum Abbauen, Abschroten, Lochen u. s. W. Man 
unterscheidet gerade, schräge, runde etc. Setzhiimmer, Stielschrot- 
meifsel, Stieldurchschläge, Hohlhauer, Kehlhämmer u. a. m. 
d. Werkzeuge zum Abtrennen und Teilen. 
Aufser den eben erwähnten Setzhäimmern dienen zum Abbauen 
und Abschroten: 
die Handschrotmeifsel, Kaltmeifsel, Bankmeifsel. Man unter- 
Scheidet gerade oder Flachmeifsel mit breiter Schneide (Fig. 10a), 
Kreuzmeifsel mit schmaler Schneide (Fig. 10b) halbrunde Meifsel 
(Fig. IOc), Halbmondmeifsel (Fig. I0 d). Die Meifsel sind aus Stahl, 
an der Schneide gehärtet, am Kopfe nicht, 8-20 zm lang, gewöhnlich 
achtkantig. 
Der Abschrot ist eine keilförmige Schneide mit Zapfen, wird in 
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Meifsel 
Abschrot. 
den Ambos gesteckt und liegt beim Abtrennen unter dem Arbeits- 
stück (Fig. Ioe). Das Abtrennen kann von beiden Seiten her gleich- 
zeitig mit Abschrot und Meifsel erfolgen. 
Zum Abtrennen kleiner und dünner Teile, zum Abzwicken von 
Draht dienen die 
Beifs- oder Kneipzangen, deren Backen in Stahlschneiden zu- 
geschärft sind. 
Die Scheren dienen zum Abtrennen von Blech, Band- und 
Flacheisen, sowie von Draht. Man unterscheidet Hebelscheren, 
deren Schneiden vermittelst eines Bolzens drehbar verbunden sind; 
Parallelscheren, bei denen die Schneiden parallel bleibend sich 
aneinander vorbeischieben, und Kreis- oder Zirkularscheren, wo- 
bei die beiden kreisförmigen Schneideblättei" auf parallelen Achsen 
rotieren und nur wenig übereinander greifen. 
Die Handsoheren zum Abscheren kleiner und dünner Stücke
        

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