Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657088
Bearbeitung. 
und 
WVerkzeuge 
23 
gemeineren Eingang gefunden haben, so bieten sich der Betrachtung 
dar die äufserst mannigfaltigen Formen der 
Handhämmer. Dieselben sind aus Schniiedeisen, haben durch- 
schnittlich zwei gehärtete Aufsatzüächen aus Stahl, sind an der Stelle 
des Schwerpunktes durchlocht und haben Stiele aus Weilsdorn- oder 
irgend anderm zähen Holz von kreisrundem oder elliptischexn Quer- 
schnitt. Ist die Aufsatzfläiche des Hammers kreisrund, ganz oder 
nahezu quadratisch, so heifst sie Bahn; ist sie schmal, kantig, lang- 
Tund, so heifst sie Finne. Nach der Gröfse unterscheidet man; 
Zu- oder Vorschlaghämmer, 3- 10 kg schwer mit Stielen 
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Fig. 9_ Zahgel. c. x W. (L. 
von 80-100 zm Länge; sie werden mit beiden Händen geführt 
oder geschwungen; 
Bank- oder Schmiedhämmer, I-zlfz kg schwer, mit Stielen 
von 30-40 zm Länge; 
Niethämmer, bis zu 1h Kilogr. Gewicht und entsprechenden 
Stielen. 
Die gewöhnlichen Hämmer haben einerseits eine Bahn, ander- 
seits eine Finne quer zum Stiel. 
Beim Kreuzschlaghammer läuft die Finne parallel zur Stiel- 
nchtung. 
Der Abschlichthammer hat zwei gewölbte Bahnen. 
Der Fläehenhammer hat zwei ebene Bahnen. 
Der Trieb- oder Knopfhammer hat zwei konvexe, halbkugelige 
Bahnen u. s. w. u. s. w. 
Die Setzhämmer sind keine eigentlichen Hämmer, da sie nicht 
direkt zum Zuschlagen dienen. Die Form ist diejenige der Hämmer,
        

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