Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1657046
und Bearbeitung. 
NVerkzeuge 
von Kreis- und Cylinderumfängen  die eine Öffnung gibt 
den Durchmesser, die andere den zugehörigen Umfang. 
Zum Vorzeichnen oder Aufreifsen werden benutzt: 
die Reifsplatte, eine dicke, rechteckige, eiserne Platte, welche 
Vollständig eben sein mufs und als Unterlage dient; 
die Körner, das sind kleine Stahlbolzen mit kegelförmiger Spitze 
zum Einschlagen von Punkten, die als Anhalt dienen; 
die Reifsnadel, ein schlanker Stahlstift zum Vorzeichnen und 
Einreifsen von Linien; statt der Reifsnadel werden wohl auch Messing- 
stifte verwendet; 
der Anslchlagwinkel, eine Art eiserner oder stählerner Reifs- 
schiene von Winkel- oder T-Form; 
das Streichmafs oder der Parallelreifser, ein Instrument, das 
verschiedene Formen haben kann und das Vorzeichnen von Parallelen 
zur Reifsplatte, deren Kanten u. s. w. ermöglicht. 
Fig- 
Werkzeuge 
Zentrieren. 
zum 
Zum Zentrieren, d. h. zum Feststellen des Mittelpunktes von 
Kreisen, was hauptsächlich bei abzudrehenden Stücken in Betracht 
kommt, dienen: 
der Zentrierkörner, ein gewöhnlicher Körner, der sich in einer 
Cylindrischen Hülse bewegt, deren Ende kegelförmig erweitert ist 
(Fig. 5a und b), und 
der Zentrieransehlagwinkel, dessen Form und Handhabung 
sich aus Fig. 5c ergibt; durch zweimaliges Anlegen ergeben sich zwei 
sich kreuzende Durchmesser, welche den Mittelpunkt festellen. 
Beim Versetzen fertiger Gegenstände (Montieren) sind zur Fest- 
stellung lotrechter Linien Lmd horizontaler Ebenen in Anwendung: 
das Lot, ein abgedrehter, unten in eine Spitze auslaufender 
Metallknopf, der an einem Faden befestigt ist; 
die Setzwage, das bekannte gleichschenklige Dreieck mit Lot- 
faden; 
die Wasserwage in den bekannten Formen der Dosenlibelle 
oder Röhrenlibelle.
        

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