Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658757
190 
Abschnitt. 
Vierter 
Ein paar Worte über den Rost  diesen Feind des Schmied- 
eisens  und über die Mittel zu seiner Unschädlichmachung mögen 
den vierten Abschnitt beschliefsen. Da man blanke Objekte nicht 
alle paar Tage abreiben und einfetten mag, so überzieht man sie 
häufig mit einem wasserhellen Lacküberzug. Wenn dieser gründlich 
schützen soll, so mufs er dick aufgetragen werden; dann aber wird 
der entstehende Glanz dem guten Aussehen wieder zum Nachteil 
gereichen. Die Verzinnung, Vernickelung und Vergoldung schützen 
allerdings gründlich, aber wo bleibt der Charakter des Schmiedeisens? 
 
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Fig. I9I. Schmiedeiserne 
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Fig. 192. Schmiedeiserne 
Feldfiasche. 
(Viollet-le-Duc.) 
abgesehen davon, dal's über und über blanke Sachen mit Nickel- und 
Goldbelag in den meisten Fällen etwas Unruhiges und Protzendes haben. 
Da verbleibt denn nöch das Abbrennen mit Öl im Feuer; das wird 
auch wohl die beste Behandlung sein, vorausgesetzt, dafs sie richtig 
angewendet wird und nicht eine klebrige, schmutzanhäufende und 
schmutzabgebende Schicht den Überzug bildet. Da verbleibt ferner 
der Ölfarbanstrich, der ja auch nicht zu verwerfen ist, wenn es sich 
um gröfsere Dinge handelt und wenn er mit Mais und Ziel herge- 
stellt wird und mit Verständnis. Der polychromen Behandlung, die
        

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