Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656890
fg-Cfäzääjli  
Erster 
Abschnitt. 
Chemisch- 
Tüechnologisches 
in 
Bezug 
auf 
das 
Material. 
Das 
Eisen 
überhaupt. 
Das Eisen (lateinisch: ferrum, französisch: fer, englisch: iron) 
zählt zu den sog. unedlen Metallen. Das chemisch reine Eisen ist ein 
Element oder Grundstoff (Fe : 56) und hat nur wissenschaftliches 
Interesse. Das in der Technik verwendete Eisen ist nicht chemisch 
rein, ebensowenig wie das in der Natur vorkommende. Die Eisen- 
erze sind durchschnittlich Verbindungen des Eisens mit Sauer- 
stoff; wird diesen Oxyden durch Glühen im Kohlenfeuer der Sauer- 
stoff entzogen, wobei das Eisen Kohlenstoff aufnimmt, so entsteht das 
technische Eisen. 
Der gröfsere oder geringere Gehalt an Kohlenstoff bedingt die 
technisch wichtigen Eigenschaften des Eisens, während andere Bei- 
mengungen sich nur zum Teil als nützlich erweisen, vielfach aber die 
Brauchbarkeit des Materials verringern oder ausschließen. Das Roh- 
oder Gufseisen hat den gröfsten Kohlengehalt, das Schmiedeisen den 
geringsten; in der Mitte steht der Stahl. 
Die hauptsächlich in Betracht kommenden Eisenerzc sind I. der 
Magneteisenstein mit 72010, 2. der Eisenglanz und Roteisen- 
stein mit 7o0l0, 3. der Spateisenstein oder Eisenspat mit 480l0 
und 4. der Brauneisenstein mit Öoofo Eisengehalt. Das Vorkommen 
dieser Erze erstreckt sich auf die ganze Erdoberfläche. An der Ver- 
arbeitung derselben beteiligen sich gegenwärtig vornehmlich England,
        

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