Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658189
der Kunstschmiedctechnik. 
Hauptgebiete 
Die 
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erfahren, so können wir uns auf die Betrachtung der äullserlich sicht- 
baren Teile der älteren Schlofskonstruktionen beschränken. 
Da kommen zunächst die Schlüsselbleche oder Schlüssel- 
schilder in Betracht. Sie verdecken die Ausstemmungen im Holz- 
werk, die für den Schlüssel oder auch für den Drückerstift der Falle 
angebracht werden und finden vielfach eine ornamentale Ausschmückung. 
(Vcrgl. Fig. 127 und 128.) Aufser dein Kartuschen- und Ranken- 
motiv sind es nicht selten ligürliche und groteske Bildungen, so z. B. 
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Fig. 128. Rcnaissance-Schlüsselschilder. 
41 u. b. In der Altcrtümersammlung zu Stuttgart. c. Im Nationalmuseum in München. 
die Gestalten geharnischter Ritter u. s. w., welche dem Schlüsselblech 
die Fonn geben. 
Die Drücker, bei älteren Thürschlössern fast durchschnittlich als 
eine Art Knebeldrücker gebildet, werden ebenfalls häufig verziert, 
Obgleich diese Verzierungen den Gebrauch gewöhnlich nicht bequemer 
machen, so dafs die modernen einfachen, LIIIVCTZiGIlZGII Thürdrücker 
jedenfalls weit handlicher sind. Figur 129 zeigt einen verzierten 
Drücker aus der Zeit der Renaissance. 
Der Schlofskasten ist in seiner einfachsten Form prisnizitisch
        

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