Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658110
126 
Vierter 
Abschnitt. 
Art hat die Form eines runden Ringes oder Bügels, durch eine 
Rosette, einen Löwenkopf etc. gehalten. In dieser Form dient er 
gleichzeitig als Thürgrifß als Zuzieher und ist in letzterer Eigenschaft 
bis heute im Gebrauch. (Vergleiche die Figuren 38 und 118.) 
Die zweite Art hat die Form eines an einem Scharnier be- 
festigten Hammers, der mehr oder weniger verziert wird. (Vergl. 
Figur 119.) 
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Die dritte Art zeigt die Grundform eines lyraförmig in die Länge 
gezogenen Bügels, wobei Schlangen, menschliche Masken und andere 
ügurale Zuthaten nicht selten eine Rolle spielen. (Vergl. Fig. 120.) 
Da die ügural gehaltenen Thürklopfei" schon zu grofse An- 
forderungen an die Schrniedetechnik stellen, werden sie jedoch lieber 
in Bronze gebildet, wie dies zahlreiche Beispiele der italienischen 
Renaissance ausweisen. In allen drei Fällen schlägt der bewegliche 
Teil gewöhnlich auf einen Metallvorsprung, auf einen Knopf auf, um
        

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