Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658016
116 
Vierter 
Abschnitt. 
ring angebracht werden konnten. (Vergleiche die beiden Kanzel- 
thüren, die in den Figuren 110 und 111 abgebildet sind.) 
Durch diese Querverbindung 
x entstehen dann eben 2 Füllungen 
Ää  statt einer,  beigröfseren vThüren 
P Wf b; uberhaupt eine Einteilung in eine 
'  bestimmte Anzahl wann iiinzelfeldirrn 
 (2394 x öfters vorkommt, wie dies" die ltigur 
"f V.  f' C.  112 veranschaulicht. 
Iäi, 184g Das  in Bezug 
ß ' rw  1   
I1 X auf lliuren und '1hore bringen die 
  "Barock- und Rdkokozeit zu stande. 
nxJA   g Es ist im allgemeinen ein viel wröfserei- 
  Mafsstab, in welchem diesg Zeiten 
io- l K8 w"   arbeiten. Die Tliüren der Kirchen, 
g k 696g,  i Paläste und Schlösser, die Tliore der 
[o (fx f isxxx Höfe und Parkanlagen geben Ver- 
1   i  G" anlassung zu prächtigen und grels- 
, g]  I,  O o  
l     artigen Leistungen, Dieselben be- 
o   stehen. ineist iaus zti-Qidilügcln, die 
  I?)   (Q1 an steinerne Gewändepteilei- befestigt 
l K, Ä-j-   K17 XJK werden. Die Nfitte erhält eine breite 
f" i m Q 
3  pilasterähnliehc Schlagleiste. Der 
o f b. "i? 15x71  5 Kätmvfer, welrher meist nach oben 
' 63V Ä l 1   
   G]; geschwungen wird, läuft fest (lurcli 
   und dient als Anschlag. Uber dein- 
bi, X x selben wird eine reiche Krönun-r 1th- 
o  .  gebracht, wo es sich uin freistehöende 
  Thore handelt, QÖCI" ein nicht inincier 
  0  0900 9.70? reiches Oberliehtgitter, wo Tliüren in 
FVV"   l Betracht kommen, die in einen Bogen 
; XIXWXXIXXXWQ eingesetzt sind. In der Hohe des 
l O1 in I. 4. X1.) q Schlosses findet sich vielfach jene 
f Xf X1 f X 
  Querxferbinduiig, von der oben schon 
_ f XÄOX,Q,XQX,O q die Rede war, eder es werden rechts 
 jxlffßfäxjf X4  und links der Schlagleiste für das 
  Xfx Sclilofs symmetrische Ansätze zuige- 
 j 'wj XIV ordnetet. Eine da und dort zu fin- 
' y lyQgsßQ dende Spielerei besteht (larin, dal's 
- rif: 5 x," IQ u das Gitterwerk der TllUfß perspek- 
 tivische Interieurs darstellt. Es soll 
0 die Vorstellung der Grofsräiiinigkeit 
'   hierdurch erzeugt werden. In den 
Fig NL Kanzelthüre aus demMünster perspektivisch VCfjtlligtCll 'l.'reppen- 
zuThann ilEJÖJahrh. (Gewerbehalle) und V1irliallenzinlztgen, die zu der-
        

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