Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Schmiedekunst
Person:
Meyer, Franz Sales
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1656576
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1658003
Die 
Hauptgebiete 
der 
KLmstschmiedetechnik. 
11-5 
pfosten, oder da dieses gewöhnlich stören würde, ein Wenig aus dem 
Boden vorspringendes Eisen (also blos das untere Ende eines Pfostens) 
oder eine Schwelle, an denen die Thüren wenigstens unten anschlagen 
können. Wo die Thürüügel gar nicht, beziehungsweise an sich selber 
anschlagen, kann von einem auf die Dauer ordentlichen Verschlufs 
(mittels Schlosses wenigstens) nicht die Rede sein. Für kleine Thürchen, 
Wie sie zur Zeit der Renaissance in gröfseren Thüren und Thoren, 
um Mobiliar, an Reliquienschreinen etc. angebracht werden, hat das 
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3,115 
Kanzelthüre 
dem 
Münster 
Villilmgen. 
Gesagte natürlich keine Geltung, da deren Eigengewichte zu unbe- 
deutend sind. 
Die umfangreichen Schlösser der Renaissance stören die Wir- 
kung der durchbrochenem Gitterthüren oft ganz bedenklich, haupt- 
sächlich wenn letztere einflügelig sind. Diesem Mifsstand ist man 
vielfach dadurch entgegengetreten, dafs man auf Schlofshöhe eine breit, 
quer durchlaufende Horizontalverbindung in die Thüre eingereiht hat, 
auf welcher der Verschlufs und dann auch ein Thürknopf oder Thür- 
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