Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Genremalerei, ihre Aufgabe und Begrenzung
Person:
Seemann, Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647672
98 
das mit der Landschaft das ErgänzunghseTement des 
Genre bildet und vorzugsweise für die Welt der Kleinen 
eharakterisch ist , in Betracht. 
Das Schlachten- und Soldatenbild, dem der oder 
jener Aesthetiker so gern  eine. besondere Stellung geben 
möchte, gehört doch wohl zum Genre, wenn nicht der Füh- 
rer und Lenker der Heere zu gleicher Zeit auch "Träger und 
Verfechter einer historischen Idee" ist, wie Cäsar 
bei Pharsalus, Friedrich der Grosse bei Collin und 
Rossbaeh, Napoleon I. in der Schlacht bei Waterloo, 
Leipzig, Austerlitz u. s. W. Hier ist dergrein historische 
Moment entscheidend und damit die Darstellung gleichfalls eine 
rein historische. Noch deutlicher tritt der Unterschied zwi- 
sehen dem geschichtlichen Schlachtenbilde und sit- 
tenbildliehen Geschiehtsbilde, wie Vischer sehr 
richtig bemerkt, in der herrlichen Mosaik von Pompeji hervor,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.