Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Genremalerei, ihre Aufgabe und Begrenzung
Person:
Seemann, Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647545
15 
auch 
mit 
einem 
anderen Massstabe zu messen haben wird, 
als 
mit dem ästhetischer Empfindelei, die schon von vornherein 
jeden gewaltsamen Conflict als Ausbruch roher Leidenschaft, 
wie ihn das stürmisch bewegte Leben in den verschiedensten 
Phasen und Gattungen tausendfach aufzeigt, als unstatthaft 
verwirft, so hat jedoch auch er sich unzweifelhaft an jene all- 
gemeinen Regeln zu halten, welche zu beachten die Aesthetik 
  a. r Rßli ißiß 
   
  , r      i,  
   
       
p;   L IKÄIlEVßKKYKKALAyV... wv1nmnunmnßraum,aß,-   
        
         "mm   x: 
  f      
     
von jeder Art Kunst schlechthin fordern muss. Blutige 
Grausamkeit sowohl als gemeine Sittenlosigkeit, 
und hier können wir leider nicht verhuhlen, (lass Mazkarlfs 
"Pest" schon auf der äussersten Grenze des sittlich Schick- 
lichen steht, können weder Vorwurf der Historien- noch 
Sittenmalerei sein, wenn wir auch (ler letzten-n auf Grund 
ihrer moralischen Mission in der Darstellung des Lebens so 
Manches nachsehen müssen, das nach Vieler Ansicht ausser-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.