Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Genremalerei, ihre Aufgabe und Begrenzung
Person:
Seemann, Theodor
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647311
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1647534
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"tische Bewegung aufzeigt, übergeht , oder verderbenbringender 
Leidenschaft, wie Jagen nach Glanz und Glück seinen Stift 
leiht; oder endlich gar die sittenverderbliche Seite gewisser 
fZeiten und Zustände (Makarfs Pest von Florenz) zum 
Vorwurf seiner künstlerischen Thätigkeit erwählt. Hier liegt 
die Gefahr nahe, über die Grenzen des ästhetisch Sehicklichen 
hinauszugehen, wenn man auch nicht umhin könnte, die Wahr- 
heit des Dargestellten zu bezeugen oder die Grossartigkeit 
der schaffenden Phantasie anzuerkennen; denn nicht Alles ist 
darstellbar, was sich zugetragen, nicht Alles schön, was das 
tragische Geschick ergriffen und in einem gewissen Sinne in- 
teressant gemacht hat. Wenn men den Sittenbildmaler nun
        

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