Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1637769
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Erstes B1 
worden sind; das Hätllpil aber ist von zwei grossen IIörnern und einem 
jener hohen, phantastischen Aufsätze bekrönt, die man bei den ägyp- 
tischen Pharaonen findet. Die seltsame Mischung bietet einen auffallen- 
den Beweis für die Fähigkeit und Neigung der Perser, Kultureleniente- 
 verschiedener Völker anf- 
 zunehmen. Sollte die Ge- 
"j  stalt Wirklich den grossen 
 '11; iä Eroberer bezeichnen, wie die 
  "38 in der Nähe befindliche In- 
tißffvälsgßgti  j sehrift, „ich bin Cynis, (lei- 
 "im  F  König, der Achämenide", 
 w " zu. bezeugen  scheintä so 
 [l i ware damit die ägyptische 
{l    u' l "i Krone schwer in lüinklang 
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Esljßltllf; "QM i. E"  5-1"  i uns haben. 
 ß   ä f; Bedeutendere Reste bie- 
  ä   g tet die Ebene von Mer- 
fxhfililiilfj i! Z i  daseh t, an deren terrassen- 
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  9 ' N i? sich die Trümmer des Kö- 
Vüttjfifxit;   Ä   nigspalastes von Persepo- 
 " ' z; Z   lis erheben, im Volksmunde 
 "ms-ä  g mm] Q f; ' "die vierzig Säulen" (Tschi- 
  '   i hil-minar) oder „ der Thron 
  X j.-  Dsehemschitls" (Takht-i- 
  i;   Dschemsehid) genannt. Sie 
 verdanken ihre Entstehung 
Fig. 22. Perscrkünig. Relief von Mnrghnb.  den Regierungen des Darius 
 Hystaspis und des XGYXES, 
jenem kurzen Zeitraum eines 
halben Jahrhunderts (521-467  Welcher den Höhepiuikt der per- 
sischen Macht bezeichnet. Auf einer Terrasse, zu welcher prachtvolle Dop- 
peltreppen von Marmor einporführen, sind noch jetzt unter wild zerstreuten 
Trümmern einzelne kolossale Marinorsäulen und Bruchstücke von Pfeilern 
und Umfassungsmaueni erhalten. Woi irgend eine geeignete Fläche sich
        

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