Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1643913
Drittes Kapitel. 
Italienische Bildnerei im 16. Jahrhundert. 
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gebens den Ausdruck höherer Intelligenz suchen; Nichts als die Fähigkeit 
eines ungeheuren Zornes, einer alles durchsetzenden Energie spricht sich 
in der zusammengedrängten Stirn aus. 
Moses von Michelangelo. 
Ausserdem hat sich eine Anzahl von meist nur theilwveise vollendeten 
Stzltueil erhalten, die zu dem ursprünglichen oder dem zweiten Plane ge- 
arbeitet worden sind. Die schönsten unter diesen sind die beiden jetzt 
zu Paris im Louvre befindlichen Sklaven (Fig. 207). Namentlich der 
Eine zeigt einen Adel der Formbehandlung, wie sie seit der Antike 
schwerlich je in grösserem Style gelungen ist; dabei im Kopfe den Aus- 
druck eines Schmerzes, der auf tiefe Seelcnleiden deutet. Etwas ge- 
zwvungener im Motiv ist der andere, aber auch in ihm kommt die Grund- 
idee, welche oifenbar auf ein mehr trotziges und verzweifelndes Auflehnen 
gegen die Knechtschaft deutet, ergreifend zur Anschauung. In diese 
Anderes 
Zugehörige
        

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