Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1643871
Drittes Kapitel. 
Italienische Bildnerei im 16 
Jahrhundert. 
663 
Wohl das lieblichste Werk, das er je geschaffen, der Erguss einer ideal 
gestimmten Jüngliugsseele, die noch kaum berührt ist von der herben 
Wirklichkeit des Lebens. Aus derselben Frühepoehe stammt auch der 
marmorne Bacchus der Uffizien, worin er die für so junge Jahre erstaun- 
liche Tiefe seiner anatomischen Kenntniss zur Geltung brachte, übrigens 
den Ausdruck der Trunkenheit merkwürdig naturalistisch wiedergab. 
Scliwerlich würde man dieses Werk für eine Antike ausgeben können, wie 
es mit einem 1495 entstandenen Cupide geschah, den ein Kunsthandlei- 
als treifliche Antike nach Rom an den Kardinal von San Giorgio verkaufte. 
Da der wirkliche Ursprung der Statue indess bald bekannt wm-de, so 
konnte dies nicht verfehlen, die Aufmerksamkeit auf das seltene Talent 
des jugendlichen Künstlers zu lenken. Noch mehr war dies der Fall, als 
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205. Pietas, 
von Miöhelaxmgelo. 
Rom. 
er 1499, erst fiinfundzwanzigjährig, die grosse marmorne Pietas schuf, 
die man rechts im S. Peter zu Rom in der Sakramentskapelle siehtä) 
(Füg. 205). Es ist vielleicht die vollendetste Gruppe der neueren Seulptur; 
K) Oder 
leuchtet. 
nicht sieht, so schlecht ist 
vielmehr 
die Gruppe 
aufgestellt und
        

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