Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1637699
Drittes Kaptel. 
Das mittlere Asien. 
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geschichtet die todten Leiber der IPeinde, gressentheils mit abgeschnitte- 
nen Köpfen. Der Künstler hat nicht ermangelt Geier hinzuzufügen, die 
den Leichen Augen und Nasen auspickeil oder sich an ihren Schenkeln, 
Hüftßll oder Zehen vergreifen. Dichte (laneben herrscht noch Flucht- 
getülnmel; wild bäumen sich in kühner Bewegung die Bosse der Flliehen- 
den, andere stürzen sieh mit gewaltigem Satz in den Fluss, dessen Wirbel 
Mann und Ross mit fortreissen. Neben den Fischen und Krabben sieht 
man im Wasser zahlreiche ertrinkende oder schon todte Menschenkörper, 
die vom Ufer aus noch mit Pfeilsehüsseil verfolgt werden. Hart neben 
enthaupteten Leichen führt der Strom im grausigen Verein Lebende dahin, 
die sich durch Sclnvimmen zu retten suchen. Die Pferde machen die ver- 
mit Pferden. 
Sehiedensten Anstrengungen, sich gegen den Strom zu halten; sie suchen 
Sich aufzurichten, zu schwimmen, sich weiter zu schleppen und fallen 
endlich, von _Wunden und Strapazen entkräftet, sterbend auf den Rücken. 
"Es ist eine edle Rage (Fig. 20) mit kurzem, schlankem Körper, gelaognem 
Hals, klugem fonrigeln Kopfe, kurz in Allem nahe Verwandte (ler aller- 
dings noch edleren und selröneren, weil dureh grieehisehe Kunst und 
Kultur (Intwiekelten Rasse des Parthenonfrieses, 
        

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