Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1642288
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Viertes B1 
wegungen sprechend, die Gewänder von klarem Fluss, so dass bei keinem 
Künstler der Zeit die geistige Verwandtschaft mit Ghiberti so rein hervor- 
tritt (Fig. 160). Nur die mittlere Darstellung, wo der Gekreuzigte zwei 
seltsam zusammengekauerten Mönchen erscheint, ist der Natur der Aufgabe 
nach dürftig. In S. Maria Novella arbeitete er für die Capella Strozzi 
ein schönes Marmorgrab mit einer huldvollen, von Engeln getragenen 
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Relief von Benedetto 
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Madonna. Wie tüchtig Benedetto in scharfer Auffassung von Bildnissen 
war, beweisen das Reliefportrait Giottds und die Büste des Musikers 
Squareialupi im Dom. Aehnlieh in den Uffizien die Büste des Pietro 
Mellini vom Jahre 1474, ein wahrerBalthasar Donner an unendlich {leissi- 
ger Detailausführung. Seinen Statuen mangelt in (ler Regel die freie 
Haltung; aber voll Ainnuth ist gleichwohl sein Johannes der Täufer in 
den Uffizien, sowie der h. Sebastian in der Misericordia neben dem 
Dom, und die ganz holdselige Madonna ebondort.
        

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