Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1641414
Viertes Kapitel. 
Nordische Bildnerei 
der spätgothischen Epoche. 
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Kleinkünsten gedenken. Reicher Pflege erfreute sich vornehmlich die 
ElfenbeinSchnitzerei. Sie wurde nicht bloss an den kleinen tragbaren 
Altären (Fig. 139), sondern auch an Schmuekgeräthen und Gefzissen, die 
dem profanen Leben dienten, vielfach angewandt. An den letzteren fand 
die. Kunst eine der wenigen Stätten sieh in Darstellungen weltlicher 
Scenen namentlich des Minnelebens zu ergehen. Oft sieht man den Ritter 
und die Dame, wie in den Miniaturen der Minnesängerhan(lsehriften, in 
trztulievhem Kosen zusannnensitzen oder selbander mit dem Falken auf der 
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Hand zum fröhlichen Waidwerk ausziehen (Fig. 140). Bisweilen findet 
man selbst jene beliebten allegorischen Darstellungen von der Burg der 
Frau Minne, die von Jungfrauen vertheidigt und von kecken Rittern er- 
Stürmt wird. In solchen Werken kommen oft die liebenswürdigen Züge 
der Zeit, die jugendliche Frische und Lebenslust, die Innigkeit der Em- 
piindung zu um so reinerem Ausdruck, als diese kleinen Arbeiten schon 
im Maassstab bescheiden auftreten. 
Minder Günstiges lässt sich dagegen von der anspruchsvolleren 
'l"eehnik der Goldschmiede sagen. Erst jetzt zeigt sich durch den Gegen- 
Liihke, GPSClI. llßl" Plastik. 27
        

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