Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1640713
Drittes Kapitel. 
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{er frilhgotllisclxexl Epoche. 
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recht-s herübergezogenen Mantel, der in seinem edlen Faltenwurt" durch 
die vorselireitende Stellung des rechten Fusses niotivirt wird. Das Stu- 
dium der Natur ist an (lieser meisterhaften Statue in allen Theilen so 
vollkommen, dass an den Händen nicht bloss die Nägel, sondern auch 
die Gliederungen der Gelenke auf's Feinste (ßlmrnkterisirt sind. 
 
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Vom nördlichen Kreuzarmn der Kather" 
Die Reliefs im 'l'yn1pan0n, der thronende Weltriehter und das 
jüngste (iericht in fiinf Abtheihmgen, gehören _wi(xder zum Schönsten der 
ganzen Zeit. Der thronende Christus ist feierlich und grossartig, seine 
Genmitlllllg zeigt wahrhaft antike Bewegung. Innig flehend erheben 7,11 
beiden Seiten hierin und Johannes zur Fürbitte die Hände, während zwei 
hlngel mit den hlartinwverkzeilgeri (leinüthig hinter ihnen knieen. Die 
Auferstehung der Tedten (Fig. 125) wird in zwei Reliefstreifen mit einer 
Manniehfaltigkeit und Lebendigkeit geschildert, (lass die neun und zwanzig 
kleinen Figürehen stets wieder in verschiedenen, oft äusserst naiven Stel- 
lungen den körperlichen Akt des aus dem (irabekletterns, des Aufhebens 
der Deckel und zugleich die verschiedenen Einplinthlngen des Erstaunens. 
der Bzlxngfigkeit, frommer Ergebung und innigen Flehens ausdrücken. Dabei 
zeigt sich in dem feinen Gefühl und richtigen Verstätndniss ilerFoi-iileil die 
sicherste Meisterschaft. Man sieht hier wieder, wie diese Reliefdarstellun-
        

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