Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1637421
Erstes B1 
winm-n. Nachdem jedoch die scl1öpfe1'iscl1e Kraft sich bei den Indern 
überlebt hat, vermag sie nur noch in äusserlieher Wii-zderlurluixg dugnm- 
tisi-h erstarrte-r Formen sich allSZI1Sp1'G(f-il6l1. Nichts aber wird so xvidcr- 
wärtig, wie eine alterssc-lnwiach gewordeneSymbolik, eine vertrockuctv 
Phantastik. 
Ramal 
und Scta. 
:f von Ellora. 
Für diesen Zustand sind besonders die Kunstwerke der Länder be- 
zeichnend, welche von Indien ihre Religion und ihre Kultur erhalten 
haben: China und Japan. Wenn aber bei den Indern die Phantasie 
alle Geistesanlagen überwuehert, so herrscht in China und Japan der 
Verstand ebenso einseitig vor. Eine praktische, verständige, man möchte 
sagen, altkluge Auffassung regelt dort (las gesanimte Leben, und giebt 
der Kunst ihre Richtung. Daher ist die technische Vollkommenheit der
        

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