Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Plastik von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1636711
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1637352
Erstes Kapitel. 
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werden durch widernatiirliche Häufung der Glieder (vgl. Fig. I), der Köpfe, 
Arme und Beine den gemeinen lllensehen gegenübergesfellt. So hat der 
Gott Ravana zehn Köpfe und zwanzig Arme; Bmliinn und Visehnu werden 
mit vier, Siva mit vier oder fünf Köpfen dargestellt, letzterer äLllCll wohl 
mit einem Kopfe, der dann aber mit drei Augen versehen ist. Bisweilen 
erhält Visehnn einen Löwen- oder läberkelwf, Genese sogar einen Elephzin- 
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tcnkopf; cntllich gicbt es (lreiköpfige Gestalten, welche nichts Geringeres 
als die indisc-hc Dreieinigkcit (Trinnu-ti), Bralnna, Siva und Vischnu be- 
zeichnen.  
Was also uns als Monstrum erscheinen würde, gilt dort für einen 
Gott. Wie tief ist die Stufe des Bewusstseins, die nur im Widel-natüiß 
liehen, Verzcrrten, lllonströsen das Göttliche zu erkennen vernlaig! Und 
wie sell vollends die Bildnerei an der Iland einer solchen Religion sich zu 
höheren Gestalten aufsehwingen! Langles giebt in seinen Denkmalen in-
        

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